Über das Schreiben lernen…

Es ruhig hier geworden. Ja gut, es war nie sonderlich viel los hier, aber in den letzten Jahren ist es sogar noch weniger geworden. Also, was ist passiert? Ganz einfach, ich habe Kinder bekommen und … ich habe angefangen zu schreiben. Ich meine, so richtig. Und irgendwie geht dafür derzeit so ziemlich jede Minute meiner Freizeit drauf.
Angefangen hat es zum NaNoWriMo 2020. Ich plante schon seit Jahren dort mal mitzuschreiben (um genau zu sein seit 2012, sofern man dem Anmelde-Datum meines Accounts auf NaNoWriMo.org glauben darf). Gemacht hatte ich es nie, bis zum November 2020. Und auch wenn ich die Vermutung hatte, dass mir Schreiben richtig Spaß machen könnte, war es das erste Mal, dass ich richtig viel in richtig kurzer Zeit geschrieben habe. Und ja. Es macht unglaublichen Spaß. Ich habe es im November 2020 tatsächlich geschafft 50.000 Wörter in einem Monat zu schreiben. Gut, am letzten Tag musste ich noch einen Marathon mit über 4.000 Wörtern hinlegen, aber, ich habe es geschafft.
Ich habe eine Story geschrieben, die schon seit Jahren in meinem Kopf herumgeistert und ich hatte eine Menge Spaß dabei. Danach bleib die Story erst einmal einige Monate liegen, bevor ich wieder reingeguckt habe und … Oh mein Gott … was war sie doch langweilig :-D
Mal ernsthaft, wer sich das erste Mal hinsetzt und eine Story schreibt, schreibt immer Mist. Oder zumindest in 99,9999% der Fälle und ja, auch meine Story war der absolute Mist!
Aber es gab auch die ein oder andere positive Überraschung beim erneuten Lesen: meine Dialoge. Ich mochte sie ganz gern und ich fand sie auch nach Monaten teilweise echt witzig. Ich beschloss also die Story nochmal zu überarbeiten und mich ein weiteres Mal dran zu setzen. Die Teile, die mir gefielen, kopierte ich in ein neues Dokument und hob sie mir auf, um sie eventuell in die neue Version einzubauen. (Es war übrigens erschreckend wenig, vielleicht 3-4 Seiten.)
Zwischenzeitlich las ich viel über das Schreiben, schaute mir Videos an und sog so ziemlich alles in mich auf, was online zu finden war. Ich schrieb immer mal wieder an meinem Buch, überarbeitete die Story, schrieb weiter, entwickelte meine Charaktere und der nächste NaNo kam. Mittlerweile war meine Story so weit gediehen, dass sie mit der Ursprungsgeschichte nur noch wenig zu tun hatte. Lustigerweise sogar nur noch so viel, dass meine Hauptprotagonistin jetzt die Tochter der beiden Hauptprotagonisten aus der Ursprungsgeschichte ist. Drollig. Aber gefällt mir.
Im NaNoWriMo 2021 legte ich dann richtig los und schaffte die 50.000 Wörter mit Leichtigkeit. Die Story wuchs und wurde zum Abschluss gebracht.
Nur leider war die Odyssee damit noch lange nicht zu Ende.

Doch darüber erzähle ich dann ein anderes Mal :-)

NaNoWriMo 2020 Winner!!!

Ich habe es tatsächlich geschafft! Ich habe endlich mal an einem NaNoWriMo teilgenommen und ich habe sogar gewonnen :-)

Aber erst einmal von vorne: Was genau ist der NaNoWriMo eigentlich?
Ich bemühe dafür mal ein Zitat von Wikipedia: NaNoWriMo, oder National Novel Writing Month, ist ein kreatives Schreibprojekt, das im Jahr 1999 von dem Amerikaner Chris Baty ins Leben gerufen wurde. Ziel ist es, während der 30 Tage des Monats November einen Roman mit mindestens 50.000 Wörtern zu verfassen. Trotz seines Namens ist das Projekt längst international geworden, und in vielen Ländern der Welt versuchen jedes Jahr Tausende von Menschen in 30 Tagen ein Buch zu schreiben.
Und dieses Jahr habe ich eben auch mal mitgemacht. Um ehrlich zu sein plane ich das schon seit etwa 8 Jahren (das weiß ich daher so genau, weil mein Account auf der Webseite https://nanowrimo.org/ bereits seit 8 Jahren besteht. Und genau so lange habe ich auch schon eine grobe Idee von der Geschichte im Kopf, die ich jetzt im November etwa zur Hälfte niedergeschrieben habe. Da ich aber komplett ungeplant heran ging, ist die Geschichte etwas wirr und unstrukturiert geworden und ich werde wohl mehrfach wieder dran gehen müssen, um sie in einen lesbaren Zustand zu bringen. Aber hey, ich hab es geschafft 30 Tage lang jeden Tag etwas zu schreiben und habe gestern dann auch noch in einer Hauruck-Aktion die 50 000 Wörter geschafft.

Warum ich das hier erzähle? Na, weil ich schon irgendwie stolz auf mich bin und natürlich, weil ich ein Plätzchen brauche, wo ich dieses ultraschicke Banner zeigen kann:

So, jetzt feier ich mich noch ein bisschen und hoffe, dass ich auch in den nächsten Wochen weiter an meiner Geschichte arbeite, so dass ich sie irgendwann auch abschließen kann.

Starfleet auf dem Mars

Ja cool, auf dem Mars wurde ein Starfleet-Symbol entdeckt. Ein weiterer Grund mal den Mars zu besuchen. Ich freu mich :-)

© NASA/JPL/University of Arizona

Ursula Poznanski – Thalamus

Inhalt:
Ein schwerer Motorradunfall katapultiert den siebzehnjährigen Timo aus seinem normalen Leben und fesselt ihn für Monate ans Krankenbett. Auf dem Markwaldhof, einem Rehabilitationszentrum, soll er sich von seinen Knochenbrüchen und dem Schädelhirntrauma erholen. Aber schnell stellt Timo fest, dass sich merkwürdige Dinge im Haus abspielen: Der Junge, mit dem er sich das Zimmer teilt, gilt als Wachkomapatient und hoffnungsloser Fall, doch nachts läuft er herum, spricht und droht Timo damit, ihn zu töten, falls er anderen davon erzählt.
Eine Sorge, die unbegründet ist, denn Timos Sprachzentrum ist schwer beeinträchtigt, seine Feinmotorik erlaubt ihm noch nicht niederzuschreiben, was er erlebt. Und allmählich entdeckt er an sich selbst Fähigkeiten, die neu sind. Er kann Dinge, die er nicht können dürfte. Weiß von Sachen, die er nicht wissen sollte…

Meine Meinung:
Zu Weihnachten bekam ich das neueste Buch von Ursula Poznanski und jetzt im Januar kam ich dann auch tatsächlich mal dazu wieder etwas zu lesen. Auch dieses Mal ist es wieder ein gutes Buch, das sich flüssig lesen lässt und die Spannung auch die meiste Zeit aufrecht erhält. Die Auflösung in dem Buch war dieses Mal aber nicht so wirklich überraschend. Die Story ist aber solide und hat mich wirklich sehr gut unterhalten. Da ich aber die meisten anderen Bücher dieser Autorin mehr genossen habe, bzw. mehr mitgefiebert habe, gibt es dieses Mal “nur ” 7 von 10 Sternen. Also wieder ein durchaus empfehlenswerter Jugendroman von Ursula Poznanski :-)

Wertung:
7 von 10 Punkten

Kaufen:
Ursula Poznansky – Thalamus
Mit einem Kauf über diesen Link unterstützt ihr meinen kleinen Blog und meine Dankbarkeit dafür sei euch gewiss! :)

Viele, viele Bücher…

BillyDie letzten zwei Tage habe ich damit zugebracht meine Bücher in meiner alten Wohnung zu sortieren. Ich habe einige doppelte, gelesene und ungelesene aussortiert und geblieben sind noch zwei volle Billy-Regale und ein kleines Ivar. Jetzt habe ich hier eine ganze Menge Bücher liegen, die demnächst bei mir ausziehen dürfen.
Daher dachteIvar ich mir, vielleicht möchte einer von euch den ihnen ein neues Zuhause geben. Heute verschenke ich die ersten 10 Bücher. Wer Interesse an einem oder mehreren hat, kann gerne einen Kommentar hinterlassen (am besten mit gültiger Email-Adresse, damit ich nach der Adresse fragen kann :-) ). Wenn sich mehr als eine Person für ein bestimmtes Buch interessiert, verlose ich es unter allen Interessenten.

AussortiertFolgende Bücher stehen zur Auswahl:

Alle Kommentare bis Samstag den 03. Februar um 23.59 werden berücksichtigt. Die Bücher werden dann per Büchersendung verschickt. Für Versanddauer und verloren gegangene Bücher übernehme ich natürlich keine Haftung :-)

Alle Links in diesem Beitrag sind Ref-Links. Wenn ihr darüber was bestellt, unterstützt ihr damit mich und meinen kleinen Blog. Die Preise bleiben für euch aber natürlich die gleichen :-)

Ich bin Voldemort…

Voldemort

Ich denke es ist an der Zeit ein Geständnis zumachen: Ich bin anscheinend Voldemort.
Ich bin selbst ein wenig verwirrt und überrascht darüber, aber ich habe soeben erfahren, dass ich in meiner Abwesenheit und in Anwesenheit meines Sohnes als “Du weiß schon wer” oder “Der, der nicht genannt werden darf” bezeichnet werde.
Nun ja… Ich arbeite dann jetzt mal etwas an meinem Avada Kedavra-Fluch.
Bis demnächst!